Lesson 2 / 6 · 20 minutes
Konfiguration, Seeds und Peers
Diese Lektion erklärt die doichain.conf Zeile für Zeile und wie eine Node ihre Peers findet.
Netzwerkparameter des Mainnets
| Parameter | Wert |
|---|---|
| P2P-Port | 8338 |
| RPC-Port | 8339 |
| Netzwerk-Magic | f8 b2 b2 ff |
| Genesis-Hash | 000006fdd8b4d786fd9bdde5bae9486c464e3aa4336c5f8415dfdd3fc1679134 |
| Ziel-Blockabstand | 600 Sekunden |
| Coinbase-Reife | 100 Blöcke |
| User-Agent der Reihe 31.1 | /Satoshi:31.1.x/ (noch nicht umbenannt) |
Eine Referenzkonfiguration
# ~/.doichain/doichain.conf
server=1
txindex=1
rpcbind=127.0.0.1
rpcallowip=127.0.0.1
rpcauth=<benutzer>:<salt>$<hash>
listen=1
port=8338
maxconnections=40
minrelaytxfee=0.001
fallbackfee=0.001
nameencoding=utf8
valueencoding=utf8
addnode=94.130.57.196:8338
addnode=116.203.99.217:8338
addnode=128.140.44.20:8338
addnode=195.201.129.97:8338
| Zeile | Wirkung |
|---|---|
server=1 |
RPC-Schnittstelle einschalten |
rpcbind, rpcallowip |
RPC nur lokal |
rpcauth |
RPC-Zugang mit gesalzenem Hash statt Klartextpasswort (Lektion 4) |
listen=1, port=8338 |
eingehende Verbindungen annehmen |
maxconnections |
Obergrenze der Peers, Standard 125 |
minrelaytxfee=0.001 |
Mindestgebühr 100 sat/vB wie die übrigen Nodes |
fallbackfee=0.001 |
Gebühr für das eigene Wallet, falls keine Schätzung vorliegt |
nameencoding, valueencoding |
Namen und Werte im RPC als UTF-8 zeigen. Standard ist ASCII, dann fehlen Namen mit Umlauten in der Ausgabe und die Antwort enthält nur name_error bzw. value_error |
addnode |
feste Peers zusätzlich zu den automatisch gefundenen |
Peers finden
Eine neue Node fragt zuerst die DNS-Seeds dnsseed.doichain.org und seed.doi.works. Diese liefern nicht immer Adressen. Deshalb gibt es Fixed Seeds im Code und die Möglichkeit, bekannte Nodes per addnode= einzutragen. Für einen verlässlichen Start sollten einige Fixed Seeds in der Konfiguration stehen.
Die vollständige Liste der Fixed Seeds steht im Doichain Hub unter Netzwerkparameter.
Peers prüfen
doichain-cli getconnectioncount
doichain-cli getnetworkinfo | grep -E '"subversion"|"connections"'
doichain-cli getpeerinfo | grep -E '"addr"|"subver"'
- Wenige oder keine Verbindungen: Firewall, Port 8338 und
addnode-Einträge prüfen. - Peers mit User-Agent
/Satoshi:0.20.x/oder älter folgen der Altkette. Sie liefern keine gültigen neuen Blöcke.
Merksätze
- P2P 8338, RPC 8339, Magic
f8 b2 b2 ff. - DNS-Seeds liefern nicht immer Adressen, Fixed Seeds per
addnodeeintragen. - UTF-8-Kodierung für Namen und Werte einschalten.